10 Tipps, für mehr Nachhaltigkeit und einen besseren Umgang mit unserer Umwelt

Es gibt viele Wege, zum Umweltschutz beizutragen. Einige davon sind klar zu erkennen, beispielsweise, dass ein tropfender Wasserhahn umgehend repariert werden sollte. Aber wer weiß schon, dass ein Kilo Rindfleisch bis es in heimischen Kühlschrank liegt, bis zu 15.000 Liter Wasser verbraucht oder dass ein voller Kühlschrank weniger Energie benötigt als ein leerer. Nachfolgend findet ihr ein paar weitere Tipps, wie ihr Energie sparen, die Umwelt schonen und nachhaltiger handeln könnt:

1. Nachhaltig einkaufen

Kauft man Produkte aus der Biolandwirtschaft, so spart man im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft zwei Drittel der fossilen Energieträger.

Produkte aus Recyclingpapier benötigen in der Herstellung weniger Wasser, Energie und Ressourcen als neu produziertes Papier.

Große Flaschen kaufen, denn zur Produktion von 2 Flaschen zu 1,5 Litern wird weniger Material benötigt, als zur Produktion von sechs Flaschen für je einen halben Liter.

2. Wasser sparen

Wasser sparen ist ein zweischneidiges Schwert, denn die Rohre im Boden müssen einen gewissen Durchmesser haben, denn sie nehmen das Regenwasser auf und verhindern so Überschwemmungen. Wird hier zuviel Wasser gespart, müssen die Rohre durchspült werden, damit sich keine giftigen Ablagerungen bilden. Aber es gibt andere Wege, wo Wasser problemlos gespart werden kann.

Eine Dusche benötigt wesentlich weniger Wasser als ein Vollbad. Ein Niederdruck-Brausekopf spart noch mehr Wasser beim Duschen. Die Stopptaste an der Toilette verhindert, dass unnötig Wasser die Toilette heruntergespült wird. Recyclingpapier benötigt weniger Wasser in der Produktion als neues Papier.

3. Energie sparen

Recyclingpapier benötigt weniger Energie beim Produktionsprozess als neu hergestelltes Papier. Ist das Tiefkühlfach vereist, sollte es umgehend abgetaut werden, denn ein vereistes Gefrierfach benötigt wesentlich mehr Strom.

Wasser für Tee oder Kaffee in einem Wasserkocher erhitzen und nicht auf dem Herd. Energiesparlampen verbrauchen weniger Strom und haben eine längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel. Das Licht ausmachen, wenn man den Raum verlässt und alle Elektrogeräte richtig ausschalten und nicht in Standby laufen lassen spart viel Strom.

4. Müll vermeiden

Bei vielen Produkten gibt esNachfüllpacks. Diese Nachfüllpacks nehmen im Müll viel weniger Platz ein, als die nachfüllbare Verpackung. Einweg-Behältnisse wie beispielsweise Dosen oder Pappbecher vermeiden und stattdessen wiederverwendbare Behältnisse benutzen.

Gerade heutzutage sind die Pappbecher, in denen Kaffee zum Mitnehmen ausgeschenkt wird, ein großes Müllproblem. Statt den Pappbechern den Kaffee in einen Thermobecher einfüllen lassen. Für den Thermobecher-Kauf kann man sich gut bei diesem Thermobecher-Test von 2017 informieren.

5. effizientes Handeln

Den Kühlschrank am richtigen Ort positionieren. Steht der Kühlschrank vor der Heizung oder neben dem Herd, muss er aufgrund der Wärmequellen viel mehr Energie aufwenden für die gleiche Leistung, als würde er an einem kühlen Ort stehen. Dazu gehört auch, die Kühlschranktüre nicht unnötig zu öffnen und Speisen nach dem Kochen abkühlen zu lassen und sie nicht warm in den Kühlschrank zu geben.

Gefrorene Lebensmittel langsam im Kühlschrank auftauen lassen. So spart man die Energie für das Auftauen in der Mikrowelle und der Kühlschrank bekommt Hilfe beim Kühlen, was ebenfalls Energie spart.

Beim Kochen auf dem Herd den Topf mit Deckel nutzen und falls vorhanden, die Schnellkochplatte nutzen. Darauf achten, dass der Topf von der Größe her auf die verwendete Platte passt. Ist der Topf größer als die Platte verlängert sich die Kochzeit unnötig. Ist der Topf kleiner als die Platte geht Energie ungenutzt verloren. Bei modernen Elektroherden kann man die Platte frühzeitig ausschalten und die Restwärme zum Beenden der Zubereitung nutzen.

Wenn mehrere Personen regelmäßig den gleichen Weg zur gleichen Zeit zurücklegen müssen, ist eine Fahrgemeinschaft eine gute Lösung. Die nicht genutzten Autos nehmen keinen Raum auf der Straße ein, verschleißen nicht, verbrauchen keinen Treibstoff und man hat noch nette Leute um sich. Ein weitere Möglichkeit, nicht selbst fahren zu müssen ist es, eine Mitfahrgelegenheit zu nutzen.

6. Überlegt einkaufen

Bei Neuanschaffung auf den Verbrauch, beispielsweise eine neue Spülmaschine: Wie viel Wasser und Strom verbraucht sie? Es kann sein, dass die so ermittelte Maschine in der Anschaffung etwas teurer ist, dafür spart sie bei der Arbeit, was nicht nur den Mehrpreis bei der Anschaffung ausgleicht bis ins plus hinein und es ist noch gut für die Umwelt.

7. Auf erneuerbare Energien setzen

Eine Solaranlage auf dem Dach, schont die Umwelt und den Geldbeutel. Es gibt bereits Stromanbieter, die ausschließlich erneuerbare Energie anbieten.

8. Handarbeit schont die Umwelt

Wenn die Blätter im Garten oder auf dem Gehweg mit einem Rechen statt mit einem Laubbläser eingesammelt werden, braucht es keine Betriebsstoffe, stößt keine Abgase aus und macht im Vergleich gesehen kaum Lärm.

Das Gleiche gilt für die Fortbewegung. Kürzeste Strecken können zu Fuß und kurze Strecken mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zurück gelegt werden.

9. nicht vermeidbares ausgleichen

Klar, auf das Fliegen sollte verzichtet werden. Lässt sich ein Flug nicht vermeiden besucht man die Internetseite: https://www.atmosfair.de/de. Hier können die beim Flug entstandenen Emissionen berechnet werden. Dadurch kann man die Emissionen mit einer Zahlung ausgleichen. Das Geld geht in Projekte mit Biomasse, Wasserkraft, Solarenergie oder andere Einsparprojekte und die Emissionen des Flugs werden ausgeglichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.