7 Tipps für den Jakobspfad

7 Tipps für den Jakobspfad

In Europa gibt es eine Vielzahl von Pilgerrouten, die sich „Jakobsweg“ (Camino de Santiago) nennen. Den „einen Weg“ gibt es somit also nicht. Als „Jakobsweg“ wird die Route bezeichnet, die im Prinzip bereits vor der Haustür beginnt und am Grab des Apostels Jakobus in der Kathedrale von „Santiago de Compostela“ endet. Der „Camino de Frances“ ist der Hauptweg und führt durch Nordspanien.

Wer sich also vorgenommen hat, den „Jakobsweg“ zu laufen, sollte auf jeden Fall nicht unvorbereitet auf die Reise gehen und ein paar Dinge beachten.

Der Ausweis für die große Reise

Zuerst muss, bevor die Reise überhaupt beginnen kann, ein Pilgerpass (Credencial) beantragt werden. Diesen kann man ganz einfach online bestellen. Er dient zum Sammeln von Stempeln (sellos) der einzelnen Etappen und Pilgerherbergen und wird auch benötigt, um überhaupt in den vergünstigten Unterkünften nächtigen zu können. Am Ende des Jakobsweges erhält man mit dem Pass die „Compostela“, eine Urkunde für die erbrachte Leistung.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Reise?

Natürlich möchte man bei schönem Wetter wandern, dennoch sollte man nicht direkt im heißen Sommer laufen, sondern eher im Frühjahr oder Herbst. Auch sollte man auf die heiligen Feiertage wie zum Beispiel den Festtag des heiligen Jakobus achten. Dieser findet jedes Jahr am 25. Juli statt und gerade wenn das Datum auf einen Sonntag fällt, können die Herbergen an diesen Tagen sehr schnell überfüllt sein.

Die Reiseapotheke für den Notfall

Ganz wichtig ist natürlich auch, eine Reiseapotheke im Rucksack dabei zu haben, die zumindest die wichtigsten Dinge wie Desinfektionsmittel, Wundsalben, Pflaster (insbesondere gute Blasenpflaster) und Verbandszeug beinhaltet. Eine hochwertige Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor sollte man ebenfalls immer dabei haben, um Verbrennungen vorzubeugen.

Welche Kleidung ist ratsam?

Das Allerwichtigste ist natürlich das passende Schuhwerk mit einer guten und rutschfesten Sohle. Außerdem sollten die Schuhe gut eingelaufen und wie die Kleidung auch wind- und wasserfest sein. Des Weiteren empfiehlt sich für die Reise Funktionswäsche.

Das richtige Tempo für sich finden

Auch wenn man zu Beginn der Wanderung nur so vor Energie strotzt, darf man nicht vergessen, dass der „Jakobsweg“ kein Spaziergang ist und noch ein langer Weg vor einem liegt. Von daher ist es wichtig, sich nicht gleich am Anfang zu verausgaben, sondern sich seine Kräfte gut für den Weg einzuteilen und lieber mal eine Pause mehr einzulegen. Denn mit einer Zerrung oder Überdehnung am nächsten Morgen kann der Trip auch schnell vorzeitig vorbei sein.

Die Herbergen auf dem „Jakobsweg“

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Unterkünfte sauber und gepflegt sind. Dennoch ist es empfehlenswert, auf Gemeinschaftsherbergen zu verzichten, da es sich oft um große Räume mit Doppelstockbetten handelt, in denen über 30 Leute untergebracht sein können. Gegen einen geringen Aufpreis sollte man versuchen, sich eine private Pilgerunterkunft zu suchen.

Der Weg führt zum Ziel

Schon nach den ersten Tagen kann es vorkommen, dass man von seiner Motivation verlassen wird, da Muskelkater, Rückenschmerzen und wundgelaufene Füße zur Tagesordnung gehören. Dadurch sollte man sich jedoch auf keinen Fall entmutigen lassen und stets das Ziel vor Augen behalten. Schnell wird man merken, dass der Schmerz beim Laufen vergeht und am Ende kann man mächtig stolz auf sich sein, wenn man die Tour bewältigt hat.

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