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Was machen wir?


Mit dem Kooperationsmodell TEO orientieren sich alle Partner in gemeinsamer Verantwortung an folgenden Zielen:

  • Die Verantwortung für Werteerziehung in Schule und Gesellschaft partnerschaftlich wahrnehmen
  • Gelegenheiten im Schulalltag schaffen, um über Lebens-und Sinnfragen im Zusammenhang jüdisch- christlicher Traditionen unserer Kultur nachzudenken
  • Neue Formen der Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Menschen aus Studium, Kirchen und Wirtschaft gestalten
  • Eine Praxisplattform für das Einüben kooperativer Arbeitsformen schaffen (siehe Phase 2)
  • Altersgerechte Auseinandersetzung mit Lebensthemen in heterogenen Gruppen (schulartenübergreifend, verschiedene lebensweltliche, persönliche Sozialisationsformen von Schülerinnen und Schülern einschließend) unter Leitung von jeweils 2 Gruppenleiterinnen - und leitern
  • Generationsübergreifende Erziehungspartnerschaft üben (ältere Menschen als Gesprächspartner bei Veranstaltungen)
  • Entlastungsmöglichkeiten kennen lernen für Akteure in besonderen Anforderungssituationen
  • Hilfestellung bei persönlichen Sinnfragen


TEO hat zum Erreichen dieser Ziele in den vergangenen Jahren eine Serie von jährlichen Veranstaltungen entwickelt, die - dem Alter der Kinder und Jugendlichen angepasst - in Modulen zusammengefasst werden. (Modulschema)

Die Kooperation im Konzept TEO lässt sich in 3 Phasen beschreiben.

Auf der Grundlage rechtlicher und pädagogisch - inhaltlicher Klärungen finden in der 1. Phase der Arbeit Kooperationsgespräche auf allen Ebenen statt: Elternversammlungen und Lehrerkonferenzen, ev. und kath. Pfarrkonvente, Einzelgespräche mit Mitarbeitern aus Schulen, Kirchen und Sozialbereichen, Universitäten, Kindertagesstätten, Bildungsministerium und Synoden. Phase 1 schließt die Werbung im Bereich der Kooperationspartner ein.

Die 2. Phase des Konzeptes besteht in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der konkreten TEO - Veranstaltung an einem 3. Ort. Dazu gehören die Informationen auf Elternabenden, die Anmeldung von Schulklassen, Absprachen mit der TEO - Anmeldeverwaltung, schulinterne Klärungen über Klassenfahrten oder Projekttage, Partnersuche im anderen System (z.B. kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Beschäftigte der Schulsozialarbeit, Eltern und Großeltern), Teilnahme am Vorbereitungsseminar und die gemeinsame Durchführung der Veranstaltung. Oft gibt es kleinere Evaluationen bei der Nachbereitung der TEO - Tage durch die Schüler und Lehrkräfte.

Die 3. Phase gestaltet sich am Standort von Schulen und Kirchen in den jeweiligen Regionen. Sie kann sich im Rahmen der Ganztagsschule, in speziellen, aus der Situation entstehenden Kooperationen, im Zusammenhang von Schul- und Gemeindeentwicklung, als weiterführende, nachhaltige Projekte mit regionalen Partnern entwickeln.

Damit  schulisch - kirchliche Kooperationen am Schul- und Gemeindestandort besser gelingen, kann die Phase 2 des TEO - Modells dazu beitragen, durch die praktische Arbeit mit verschiedenen Partnern (Gelegenheitsstruktur), Brücken für nachhaltige Bildung und Erziehung in den Regionen zu bauen. Alle drei Phasen bauen im Modell TEO aufeinander auf, TEO versteht sich als ein Prozess für die Gestaltung von dauerhaften Kooperationsbeziehungen.